Gründe für die Entfernung

Auf einen Blick:

Nur in wenigen Fällen wachsen die Weisheitszähne normal aus dem Kiefer UND finden dort genügend Platz. In so einem Fall können die Weisheitszähne belassen werden und erfüllen eine Funktion wie die anderen Zähne auch.

Hier eine Zusammenfassung der Schäden, die nicht korrekt stehende Weisheitszähne anrichten können:

  • Bildung von Entzündungen
  • Bildung von Zysten
  • Schädigung der Nachbarzähne (Bildung von Wurzelkaries)
  • Beschleunigter Knochenabbau am Nachbarzahn
  • Schwachstelle des Kiefers, häufiger Ort von Kieferbrüchen

Die meisten Weisheitszähne werden im Alter zwischen 16 und 20 Jahren entfernt. Dann ist die Entfernung sehr einfach und findet statt, bevor die Weisheitszähne überhaupt Schaden anrichten können. Die Weisheitszahnentfernung kann jedoch auch noch wesentlich später erfolgen.

Selbstverständlich sollten Weisheitszähne, die bereits zu Beschwerden geführt haben, in jedem Fall entfernt werden. Ebenso sollte erwähnt werden, dass die von den Weisheitszähnen ausgehenden Entzündungen sehr gravierend verlaufen und sich schnell ausbreiten können. Gerade wer viel in Regionen mit schlechter medizinischer Versorgung unterwegs ist, sollte eine Weisheitszahn-OP dringend in Erwägung ziehen.

Welche Probleme im Einzelfall von einem Weisheitszahn ausgehen können, hängt maßgeblich davon ab, wie er verlagert ist. Der Zahnarzt unterscheidet dabei folgende Fälle:

Teilretinierung (Dentitio difficilis) des Weisheitszahns

Wenn der Weisheitszahn nur zum Teil durch das Zahnfleisch schaut – also mehr im Knochen liegt als aus ihm herausragt (der Zahnarzt bezeichnet dies als „Dentitio difficilis“) –, dann können sich in den Schlupfwinkeln unter dem Zahnfleisch leicht Entzündungen bilden. Diese sind nicht nur sehr schmerzhaft, sondern schädigen den Knochen und möglicherweise auch den Nachbarzahn oder sind Ausgangspunkt für die Bildung einer Zyste.

Vollretinierung des Weisheitszahns

Der Weisheitszahn ist hierbei im Mund nicht zu sehen – auch nicht ansatzweise. Er liegt vollständig im Knochen oder zumindest unter der Mundschleimhaut. Dabei hat er fast immer Kontakt zu seinem Nachbarzahn, dessen Zahnhalteapparat er beeinträchtigt. Beschleunigter Knochenabbau, Wurzelkaries und vorzeitiger Verlust des wichtigen Backenzahnes können die Folge sein!

Vollretinierung und Verlagerung des Weisheitszahns

In diesem Fall wird der Zahn nicht nur vollständig im Kiefer zurückgehalten, sondern hat dort auch eine verschobene Lage. Die Schwächung des Unterkiefers ist hier maximal und bedeutet eine Schwachstelle des Kiefers. Bei Gewalteinwirkung, z. B. Stürzen beim Sport, Radfahren etc. treten Kieferbrüche dann bevorzugt im Bereich der Weisheitszähne auf. Im Übrigen bestehen die gleichen Gefahren wie beim vollretinierten Zahn.

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