Lachgas und Narkose

Arten der Schmerzausschaltung:

Auf einen Blick:

  • Auf einen Blick:
  • Lachgas: beste Methode, Aufwand und Kosten gering
  • Narkose: bei komplizierten Weisheitszähnen

Zur Schmerzausschaltung während der Weisheitszahn-OP – auch als Weisheitszähne ziehen bezeichnet – stehen verschiedene Methoden zur Verfügung

Weisheitszähne ziehen nur mit Spritze

Auf einen Blick:

Die Spritze sichert Schmerzfreiheit, es sollten maximal 2 Weisheitszähne auf einmal gezogen werden, Geräusche werden gehört Die örtliche Betäubung reicht zur Schmerzausschaltung beim Weisheitszahnziehen absolut aus.

Allerdings hört der Patient die Arbeitsgeräusche während des Eingriffs (Bohren, Klopfen, Knacken etc.). Viele Patienten irritiert das und sie empfinden es als sehr unangenehm. Das Hören von Musik per Kopfhörer (mitbringen!) während des Eingriffs unterdrückt zwar die Geräusche, die Vibrationen am Knochen nebst einem dezenten Druckgefühl bleiben jedoch.

Weisheitszähne ziehen mit Lachgas

Auf einen Blick:

Lachgas ist ein harmloses Gas, es macht euphorisch und tolerant gegenüber Schmerzen. Zusammen mit einem Beruhigungsmittel ist es ideal für die Weisheitszahnentfernung. Die Sedierung mit Lachgas (N2O/Distickstoffmonoxid) sehen wir derzeit als beste Vorgehensweise an. Das Lachgas wird durch eine Maske eingeatmet, die locker auf die Nase gesetzt wird. Sobald die Maske entfernt wird, hört die Wirkung des Lachgases binnen 5 bis 10 Minuten auf.

 

Lachgas wurde 1844 erstmalig von dem amerikanischen Zahnarzt Horace Wells in Connecticut/USA eingesetzt, nachdem er dessen schmerzstillende Wirkung per Zufall auf einem Jahrmarkt entdeckt hatte. Das Einatmen des ungefährlichen Gases war zu jener Zeit eine übliche Attraktion auf Volksfesten. Es wirkt entspannend und versetzt in einen Rauch der Zufriedenheit. In den USA, Großbritannien und Skandinavien ist die Anwendung von Lachgas beim Zahnarzt weit verbreitet – in Deutschland hingegen wird es nur selten angewandt. Die Wirkung des Lachgases kann durch die vorhergehende Einnahme eines Beruhigungsmittels verstärkt werden. Dazu bitten wir unsere Patienten, sich bereits eine halbe Stunde vor dem Eingriff in unserer Praxis einzufinden. Wir händigen ihnen dann die entsprechende Tablette in der korrekten Dosierung aus. Diese entfaltet ihre stärkste Wirkung pünktlich zum Eingriff. Die Kombination aus Beruhigungstablette und Lachgas führt nun dazu, dass die Wahrnehmung des Patienten stark herabgesetzt ist. Zudem setzt eine gewisse positive Euphorie ein, wodurch selbst negative Ereignisse kaum mehr als solche wahrgenommen werden. Da die schmerzstillende Wirkung des Lachgases für die Weisheitszahn-OP nicht ausreicht, wird trotzdem eine lokale Betäubung (Spritze) gesetzt. Deren „Pieks“ spürt man jedoch bereits nicht mehr. Weitere Spritzen sind bei der Behandlung mit Lachgas im Gegensatz zur Behandlung in Narkose nicht erforderlich.

Narkose Weisheitszähne ziehen in Sedierung oder Vollnarkose

Auf einen Blick:

Die Vollnarkose sichert völlige Schmerzfreiheit auch bei der Entfernung von komplizierten Weisheitszähnen

 

Die Narkose kann bei der Entfernung sehr komplizierter Weisheitszähne erforderlich sein, vor allem, wenn diese den Unterkiefernerv umschließen (siehe Erläuterungen dazu unter „Schwierigkeitsgrad“). Beide Methoden werden durch das Legen eines venösen Zugangs in die Ellenbeuge oder den Handrücken eingeleitet („Pieks“ in den Arm oder den Handrücken). Sowohl die Sedierung als auch die Narkose setzen die Anwesenheit eines Anästhesisten (Facharzt für Narkosemedizin) in unserer Praxis voraus. Hierdurch steigen auch die Kosten des Eingriffs. Beide Verfahren bewirken einen genau gesteuerten, künstlichen Schlaf des Patienten. Der Unterschied zwischen Sedierung und Vollnarkose besteht darin, dass der Patient bei der Sedierung noch selber atmet (das Bewusstsein ist teilweise erhalten), während er bei einer Vollnarkose künstlich beatmet wird. Hierzu wird ein Atemschlauch (Tubus) durch Mund oder Nase bis in die Luftröhre vorgeschoben und an das Beatmungsgerät angeschlossen. Beide Verfahren sind sehr sicher und wurdenin unserer Praxis bereits tausendfach ohne Zwischenfälle angewandt. Das Aufwachen aus der Narkose erfolgt, nachdem die Zufuhr der Narkosemittel abgebrochen worden ist. Der Patient wird so quasi „auf Knopfdruck“ wach und kann die Praxis nach einer etwa einstündigen Beobachtungsphase verlassen. Ein ganz wichtiger Faktor für die Sicherheit von Narkose und Sedierung ist die strikte Einhaltung des Nüchternheitsgebots: Sechs Stunden vor dem Eingriff darf weder gegessen noch getrunken werden!

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